Braai - Grillen wie in Südafrika
20.11.2020

Braai - authentisches, südafrikanisches BBQ

Braai kann guten Gewissens als die inoffizielle Nationalsportart in Südafrika bezeichnet werden! Keine Gelegenheit wird versäumt, mit der Familie, den Freunden und den Nachbarn zu einem geselligen Braai zusammenzukommen.

Wer schon einmal das Glück hatte, einen Urlaub in Südafrika verbringen zu dürfen hatte bestimmt die Garden Road zwischen Kapstadt und Johannesburg auf dem Programm. Musste auf dieser schönen, viele sagen sie sei eine der schönsten Straßen der Welt, für einen Imbiss eingekehrt werden gab es oftmals gegrilltes in einem der zahlreichen super leckeren Braai Restaurants. Bei einem solchen BBQ-Genuss vermisst niemand die kulinarischen Höhenflüge deutscher Autobahnraststätten.

Braai bedeutet wörtlich übersetzt „braten“, wird im alltäglichen Sprachgebrauch oft als Synonym für BBQ und Grillen verwendet. Dabei meint man mit dem Begriff nicht nur das reine Zubereiten, sondern das ganze Event. Man wird zu einem Braai eingeladen und hat einen tollen Nachmittag der nicht selten spät am Abend in einer, mehr oder weniger feuchtfröhlichen, Grillparty endet.

Braai grillen wie in Südafrika
Braai BBQ Party am Abend

Braai kann guten Gewissens als die inoffizielle Nationalsportart in Südafrika bezeichnet werden! Keine Gelegenheit wird versäumt, mit der Familie, den Freunden und den Nachbarn zu einem geselligen Braai zusammenzukommen.

Wer schon einmal das Glück hatte, einen Urlaub in Südafrika verbringen zu dürfen hatte bestimmt die Garden Road zwischen Kapstadt und Johannesburg auf dem Programm. Musste auf dieser schönen, viele sagen sie sei eine der schönsten Straßen der Welt, für einen Imbiss eingekehrt werden gab es oftmals gegrilltes in einem der zahlreichen super leckeren Braai Restaurants. Bei einem solchen BBQ-Genuss vermisst niemand die kulinarischen Höhenflüge deutscher Autobahnraststätten.

Braai bedeutet wörtlich übersetzt „braten“, wird im alltäglichen Sprachgebrauch oft als Synonym für BBQ und Grillen verwendet. Dabei meint man mit dem Begriff nicht nur das reine Zubereiten, sondern das ganze Event. Man wird zu einem Braai eingeladen und hat einen tollen Nachmittag der nicht selten spät am Abend in einer, mehr oder weniger feuchtfröhlichen, Grillparty endet.

Wie funktioniert ein Braai? Was ist beim Braai anders als beim BBQ und Grillen? 

Ein Braai unterscheidet sich ein gutes Stück weit vom klassischen Holzkohlegrillen wie wir es kennen. Es ist minimalistisch was das Grillgerät angeht und opulent was die Menge an Grillgut betrifft. So genügt im Grunde genommen ein ganz einfacher Grillaufbau der eher an ein festinstalliertes Lagerfeuer erinnert. Wer es natürlich komfortabler möchte überlegt sich eine dauerhafte Lösung anzuschaffen und investiert in einen richtigen Braai Grill.

Der Aufbau und das Prinzip eines Braai sind denkbar simpel. In der mittig unter dem Abzug angeordneten Kohlebox werden die Holzscheite entzündet und dürfen zunächst in aller Ruhe runterbrennen und schön durchglühen. Der Braaimaster verteilt die Holzkohleglut unterhalb der beiden Roste und kann allein durch die Anordnung der Glut und deren Menge die Hitze steuern.

Das benötigt natürlich ein wenig Erfahrung. Diese kommt aber mit der Zeit und das Braai gelingt zunehmend routinierter. Ein klassisches Braai beginnt in Südafrika am Nachmittag mit dem gewissenhaften Anzünden und endet spät am Abend mit pappsatten, glücklichen Gästen.

Traditionelles Braai: was wird mit dem Braai gegrillt?

An Fleisch kommt alles was das Land hergibt auf den Rost. Von Antilope über Springbock und Strauß bis hin zu Kudu. Selbstverständlich dürfen auch Rippchen und Rind nicht fehlen. Je näher am Meer das Braai stattfindet, desto häufiger gelangen auch Fisch und Meeresfrüchte auf die Glut.

Info: Braai ist auch heute noch „Männersache“. Die Herren der Schöpfung sorgen dafür, dass eine ordentliche Glut zustande kommt. Die Damen dürfen sich mit einem Glas Weißwein entspannen, wenn überhaupt kümmern Sie sich um die Beilagen – in der Regel wird auch dies von den Männern gemacht.

Der Aufbau eines Braai-Grills ist in seiner ursprünglichen Form absolut minimalistisch. Für ein spontanes Braai am Strand genügen zur Not ein paar Backsteine auf die ein Rost gelegt wird. Zu Hause haben viele südafrikanischen Familien ein fest installiertes Braai. Hier wird das ganze Jahr über „gegrillt“ – oft gleicht die „Braai-area“ einer regelrechten Outdoor-Küche in der über Stunden nach Herzenslust gewerkelt werden kann.

Braai anfeuern – so wird richtig angezündet

Wenn es an das Thema Feuer machen geht hat jeder Braaimaster (= Grillmeister) seine ganz eigene Feuer-Philosophie. Zum Anzünden ist harzreiches Pinienholz sehr beliebt. Traditionell werden Harthölzer wie Sekelboos, Kameldorn oder Mopani verwendet um beim Braai ordentlich Temperatur und eine langanhaltende Glut zu bekommen. In den Weinregionen Südafrikas werden auch Weinreeben beim Braai verwendet. Mit Holzkohle und hochwertigen Briketts wird ebenfalls gerne gearbeitet.

Außerhalb Südafrikas und Namibias sind diese Hölzer nur schwer zu bekommen, unabhängig davon, ist der ökologische Fußabdruck von Hartholz, dass zum Grillen über solch lange Strecken transportiert wird für viele ein K.o. Kriterium. Daher wird heimisches Hartholz verwendet. Für ein zünftiges Braai wird auch bei uns möglichst komplett getrocknetes Holz verwendet.

Passen perfekt zusammen: Braai und Potjie

Südafrikaurlauber werden es kennen: Potjie (im burischen übrigens "Poikie" ausgesprochen) ! Ähnlich wie Braai bezeichnet der Begriff die Zubereitungsform, das Gerät und das "Event". Man kommt zu einem Potjje zusammen. Der klassische dreibeinige Topf wird direkt in die Glut gestellt und bis auf gelegentliches Rühren sich selbst überlassen. 

Wer hierbei an einen Dutchoven denkt liegt gar nicht so weit daneben. Die Buren waren oft niederländischer Siedler (oder hatten niederländische Wurzeln) und brachten auch ihr Kochwerkzeug mit in die Kolonie. Das Prinzip ist gleich, nur die Geräte sehen ein wenig anders aus. 

Südafrikaurlauber werden es kennen: Potjie (im burischen übrigens "Poikie" ausgesprochen) ! Ähnlich wie Braai bezeichnet der Begriff die Zubereitungsform, das Gerät und das "Event". Man kommt zu einem Potjje zusammen. Der klassische dreibeinige Topf wird direkt in die Glut gestellt und bis auf gelegentliches Rühren sich selbst überlassen. 

Wer hierbei an einen Dutchoven denkt liegt gar nicht so weit daneben. Die Buren waren oft niederländischer Siedler (oder hatten niederländische Wurzeln) und brachten auch ihr Kochwerkzeug mit in die Kolonie. Das Prinzip ist gleich, nur die Geräte sehen ein wenig anders aus. 

Luxus für die Grillküche: Der Braaimaster

Ein Braai ist mehr als nur eine perfekte Ergänzung für jede richtige Grillküche. Ambitionierte Grillmeister sollten sich unbedingt überlegen, gleich zu Begin einen Braai mit in der Planung zu berücksichtigen. Schließlich gibt es kaum etwas schöneres als das authentische Grill-Feeling mit Feuer, Glut und Co! Der soziale Aspekt aus Feuer machen, darüber reden und ein wenig fachsimpeln macht das Braai-Event perfekt! 

Für unsere WWOO Outdoor-Küchen ist ein Braaimaster Modul erhältlich. Dieses fügt sich perfekt in das Gesamtbild ein und bietet vielfältige Genußmöglichkeiten. Schließlich ist weitere Fläche zum Zubereiten in jeder Küche willkommen. Klassisch über direktem Feuer, beziehungswiese Kohle gelingen saftig-schmackhafte Gaumenfreuden. Doch das Erlebnis Braai und der eigentliche Spaß beginnen bereits Stunden vorher - beim Holzhacken und Schichten, beim Anfeuern und Fachsimpeln, beim Verteilen der Glut und schließlich beim Bestücken des Grillrosts!

Der Braaimaster ist ausgesprochen wertig verarbeitet und vollkommen schnörkellos designt. Er passt daher hervorragend zum aufgeräumten, zeitlosen Design der WWOO Grillküche. Er wurde aus Corteenstahl gefertigt, einem idealen Material für den Outdoorbereich. Denn dieser Stahl verwittert an der Außenseite durch Wind und Wetter und erhält so eine schützende Rost-Patina. Das sieht nicht nur absolut stylisch aus, sondern hat auch den großen Vorteil, dass man sich nie Gedanken um die Pflege des Materils machen muss. 

Sämtliche Teile im Inneren (Feuerbox, Grillroste etc und alles was mit dem Grillgut in Kontakt kommt ist aus pflegeleichtem Edelstahl gefertigt. Die Rosteinsätze sind dabei besonders solide auf wertig ausgeführt!